Wetter in Dänemark

Dänemark liegt bekanntermaßen sowohl an der Nord- als auch an der Ostsee, welches nicht nur eine variantenreiche Natur mit sich bringt, sondern auch Wetter, das sich von Tag zu Tag verändern kann. Die Unterschiede zwischen den Küstengebieten und dem Binnenland können dabei erheblich sein.

Besonders an den Küsten sind die Wetterverhältnisse von Wind geprägt. Obwohl Skandinavien häufig mit kaltem und nassem Wetter in Verbindung gebracht wird, sieht die Realität jedoch ein wenig anders aus. 

Der dänische Sommer ist häufig warm und bietet seinen Gästen eine tolle Zeit an einem der vielen schönen Strände, die sich über ganz Dänemark verteilen. Nicht selten kommt es vor, dass die Sonne in den Sommermonaten 30 Grad oder mehr zu bieten hat. In den meisten Fällen liegt die Temperatur an der Küste ein paar Grad höher als im Landesinneren, wo dem rauen Wind nicht die gleichen Möglichkeiten zur Abkühlung der Temperaturen geboten werden. Gerade in den Monaten Juli und August kann man deshalb durchaus mit strahlendem Sonnenwetter statt Regenschauer und Kälte rechnen. 

Bei den Küsten sind auch Unterschiede zu beachten. Die Nordsee, die von der deutschen Nordseeküste von Sylt aufwärts zur Spitze Dänemarks führt, die von der Stadt Skagen gebildet wird, ist rauer und frischer als die entgegen liegende Seite, wo die Ostsee etwas ruhiger und gemächlicher von der Flensburger Förde und hauptsächlich um die dänischen Inseln Seeland mit der Hauptstadt Kopenhagen, Fünen und den kleineren Inseln ringsherum jedes Jahr tausenden von Urlaubern schöne Ferien bereitet. 

Grund für diese angenehmen Wetterverhältnisse ist vor allem der Golfstrom, der nicht nur in Dänemark auf das Klima Einfluss nimmt, sondern auch auf die Wetterverhältnisse im kompletten westlichen Küstenbereich Europas. Der Golfstrom erhält seine Wärme im Golf von Mexiko und strömt über der nordamerikanischen Ostküste nach Europa.
Der Winter hingegen kann sehr kalt sein. Gerade in den Anfangsmonaten des Jahres kann man als Schnee-Liebhaber Glück haben und kann die weiße Landschaft genießen – jedoch sind die schneelosen Tage auch hier noch in der Überzahl. Die letzen Jahre hat es jedoch immer häufiger Schnee gegeben.

Beim Frühling weiß man nie genau, was man zu erwarten hat. Diese Periode kann immer noch ein wenig kühl sein, aber die Sonne erwacht häufig zur Verzückung der Bevölkerung in dieser Zeit gerne. Die Folge ist eine Natur, die sprießen und gedeihen kann. So erhält der Frühling in Dänemark seinen ganz eigenen Charme, den man als Urlauber gerne mit nach Hause nimmt. Es besteht dabei auch die Gefahr, dass Regenwetter aufkommt, aber typisch wird die Sonne nach kurzer Zeit die Oberhand behalten.

Der Herbst ist geprägt von dunklen und stürmischen Tagen, die auf die Wintermonate vorbereiten. Der Herbst hat seinen eigenen Charme und mag man sich bei diesem Wetter nicht draußen aufhalten, dann gibt es genügend Möglichkeiten, sich in attraktiven Cafés, Restaurants oder dem gemieteten Ferienhaus zu erwärmen und die Zeit anders zu nutzen. Das gleiche gilt für die restlichen Monate des Jahres, jedoch kann man im Dezember Glück haben, mit Schnee in Weihnachtsstimmung zu kommen. 

Man kann also als Urlauber in Dänemark im Sommer durchaus mit gutem Sommerwetter rechnen, dass dem Wetter in den südlicheren Gefilden in nichts nachsteht. Im Winter ist Schnee nicht unwahrscheinlich und passt häufig wunderbar zu den Weihnachtsmonaten. 
Je nachdem, ob man nun mehr für Sonne und Strand zu haben ist oder den gemütlichen Wintermonaten, dann hat Dänemark genau dies zu bieten!